Wie wir arbeiten
Der Kurs verbindet Erkenntnisse aus Kognitionspsychologie und Arbeitsorganisation mit einfachen, alltagstauglichen Übungen. Hier ist beschrieben, nach welchen Prinzipien die Inhalte entstehen und begleitet werden.
Erklären statt vorschreiben
Statt fertiger Regeln bekommen Teilnehmende Denkwerkzeuge an die Hand: Modelle, mit denen sich die eigene Wahrnehmung von Zeit und Entscheidung besser einordnen lässt. Was daraus im Alltag gemacht wird, bleibt bewusst offen.
Diese Haltung zieht sich durch alle Module. Inhalte werden erklärt, mit Beispielen unterlegt und anschließend zur eigenen Beobachtung freigegeben, statt als allgemeingültige Anleitung präsentiert zu werden.
Vier Prinzipien, die jedes Modul prägen
Beobachten vor Bewerten
Bevor über Veränderung gesprochen wird, steht die genaue Beschreibung des Ist-Zustands. Ohne Bewertung, ohne Zeitdruck.
Kleine, testbare Schritte
Jede Übung ist so klein gehalten, dass sie sich innerhalb einer normalen Arbeitswoche ausprobieren lässt.
Austausch statt Monolog
Live-Sessions sind als Gespräch angelegt, nicht als Vortrag. Rückfragen verändern häufig den Verlauf einer Sitzung.
Wiederholung mit Variation
Kernideen tauchen in mehreren Modulen in leicht veränderter Form wieder auf, um sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu verankern.
Wer die Module begleitet
Zwei feste Ansprechpersonen führen durch die Live-Sessions und beantworten Rückfragen zu den Übungen.
Anna Reimers
Kursleitung, Schwerpunkt EntscheidungsprozesseBeschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Frage, wie Arbeitsabläufe die subjektive Wahrnehmung von Zeit beeinflussen, und bringt diese Perspektive in die Module zwei und drei ein.
Markus Bethge
Kursleitung, Schwerpunkt ArbeitsorganisationVerantwortet die Module zu Priorisierung und Pausenstruktur und moderiert die Live-Sessions gemeinsam mit Anna Reimers.
Materialbasiert
Jedes Modul liegt schriftlich vor, ergänzt durch Audiozusammenfassungen für unterwegs.
Begleitet, nicht bewertet
Feedback zu Übungen bezieht sich auf die eigene Beobachtung, nie auf eine „richtige“ oder „falsche“ Lösung.
Vertraulich
Inhalte aus Gruppengesprächen bleiben innerhalb der Kursgruppe und werden nicht weitergegeben.